Inventarisierung

Die Inventarisierung hat sich durch die Verbreitung von Windows Installer (MSI) und der entsprechenden Unterstützung durch Windows deutlich vereinfacht. Oftmals reicht es aus die Liste der installierten Produkte aus der Registry zu erfragen, was den Prozess der Inventarisierung deutlich beschleunigt.

Für ein Unternehmen ist es nicht ausreichend nur die Programme zu inventarisieren die "offiziell" installiert wurden. Viel wichtiger ist es Programme aufzuspüren die eigentlich nicht auf dem System installiert sein dürften. In Zeiten des Internets ist sehr schnell die ein oder andere Software herunter geladen und installiert bzw. lässt sich gleich ohne Installation starten. Daher ist auch die komplette Aufnahme aller ausführbaren Programme eines Clients und der Abgleich mit einer Produktdatenbank ein weiterer wichtiger Bestandteil einer Inventarisierung.

Zudem sollte jede Inventarisierungslösung auch die Hardwareausstattung samt Treiber mit aufnehmen, um z.B. BIOS-Updates und neuere Treiber zielgerichtet verteilen zu können.

Im Bereich der Inventarisierungslösungen existieren sehr viele günstige Programme oder sogar Freeware. Diese sind meist in der Lage die installierte Software, und meist auch die Hardware, an eine zentrale Datenbank zu melden und damit eine Auswertung zu erlauben. In der Regel gibt es aber keine Schnittstelle, um anhand dieser Daten dann auch Software zu verteilen. Dies ist zu beachten, wenn Sie kein Komplettpaket einsetzen.